Warum Neujahrsvorsätze oft scheitern und wie du deine Ziele wirklich erreichst
- Pia

- 1. Jan.
- 4 Min. Lesezeit
Schon wieder ein Übergang! 2025 vergeht und 2026 kommt. Rückblickend auf die Termine und Behandlungen in meiner Praxis und auch auf mein eigenes Leben, kann ich sagen, dass 2025 für viele Menschen wirklich herausfordernd war. Bei mir entsteht der Anschein, dass auch 2026 ein Jahr mit einer schnellen Energie sein könnte.
Wenn die Geschwindigkeit hoch ist, mit der wir reisen ;), ist es sicherlich gut, sein Ziel zu definieren und auch die Route klar vor Augen zu haben.
Es geht in dieser Übergangsphase darum, seine eigenen Vorsätze und Ziele gut zu kennen und auch kleinschrittig zu planen, wie wir diese Ziele erreichen möchten.
Denn wer kennt sie nicht, die berühmten Neujahrsvorsätze, die spätestens Ende Januar gescheitert sind. Woran liegt das eigentlich?
Hierfür gibt es verschieden Gründe.
1. Der vielleicht entscheidendste Grund ist, dass wir uns einfach zu viel vornehmen und uns damit überfordern. Gleichzeitig Gewicht zu reduzieren, aufzuhören zu rauchen, den Traumjob und den Traumpartner zu finden ist schlichtweg zu viel. Es scheint auf den ersten Blick erstrebenswert zu sein, dass wir unser gesamtes Leben einmal umkrempeln, und dennoch braucht es hier ein bisschen mehr Struktur und Fokus.
2. Häufig fehlt auch ein starkes Warum. Es ist absolut unerlässlich, dass wir selbst klar haben, warum wir unser Ziel erreichen möchten. Vielleicht ist es sogar noch wichtiger, sich selbst zu fragen: „Wie möchte ich mich fühlen, wenn ich dieses Ziel erreicht habe?“
Wer meinen Podcast hört, mir bei Insta folgt oder sich selbst gerne mit Themen der Persönlichkeitsentwicklung befasst, weiß, dass die Gefühle die Grundlage für unser Verhalten bilden. Am Gefühl anzusetzen ist daher unerlässlich! Ein Hoch auf die Hypnose, sie ist Arbeit mit dem Gefühl!
3. Negative Selbst-Überzeugungen erschweren unsere Veränderungen oder machen sie unmöglich.
Die blockierenden Glaubenssätze, die uns an unseren eigenen Fähigkeiten zur Veränderung zweifeln lassen oder uns sogar glauben lassen, dass wir eine Verbesserung unseres Lebens nicht verdient haben, müssen bearbeitet werden.
Wenn ich nachhaltig dem „Ich-kann-das-nicht-Gedanken“ in meinem Kopf Glauben schenke, entsteht in mir immer wieder das Gefühl von Minderwert. Das ist nicht zielführend!
4. Ängste vor der Veränderung sind ein wirkliches Hindernis. Oft entsteht direkt nach dem Wunsch etwas zu verändern der Gedanke, dass es vielleicht schief gehen könnte. Mit diesem Gedanken kommt die Angst vor dem Scheitern. Eine weitere Hürde könnte die Angst vor sozialer Ausgrenzung darstellen. Nicht mehr von der eigenen Peergroup gemocht zu werden, wenn ich nicht mehr mittrinke oder rauche, mich gesund ernähre oder schlichtweg erfolgreich bin.

Allein durch das Betrachten dieser Hürden wird deutlich, dass es nicht genügt, sich an Silvester kurz zu überlegen, ich könnte ja mal dieses oder jenes verändern.
5 Tipps, wie du deine Ziele garantiert mit Rückenwind erreichst:
1. Wähle einen Bereich deines Lebens aus, in dem du dir eine Veränderung wünschst und formuliere ein klares Ziel. Denke in kleinen Schritten und möglichst im Detail darüber nach, wie du dieses Ziel für dich gut erreichbar gestaltest. Plane, als würdest du dir einen „Trainingsplan“ erstellen. Möglicherweise bietet es sich an, sich einen „Notfallplan“ zu erstellen, wenn du drohst dein Ziel aus den Augen zu verlieren. Was tue ich, wenn ich kurz davor bin, wieder zu rauchen, ungesund zu essen oder in alte Muster zu verfallen.
2. Finde ein starkes Warum. Bleib bei dir selbst und frage dich: „Was ist mein persönlicher Mehrwert, wenn ich mein Ziel erreiche?“. „Wie fühle ich mich, wenn ich mein Ziel lebe?“
3. Finde Menschen und ein Umfeld, welches dich unterstützt. Vielleicht findest du eine Person, die das gleiche Ziel hat und ihr könnt euch austauschen. Vielleicht buchst du dir eine Beratung oder ein Coaching.
4. Sei gut zu dir selbst. Belohne dich mit Dingen, die dein Ziel unterstützen und deine Seele pflegen. Das kann zum Beispiel eine Massage sein, anstelle von Schokolade :).
5. Lass dich therapeutisch unterstützen in der Bearbeitung deiner blockierenden Glaubenssätze und Gefühle wie Angst und Zweifel. Selbstverständlich kannst du auch in Selbsthypnose oder mit anderen Techniken für dich daran arbeiten. Wichtig ist, dass der Kopf, die Gefühle und das Verhalten dein Ziel unterstützen.
In der Hypnosetherapie arbeiten wir an dem Rückenwind für deine Veränderung, wir reduzieren Stress und das ist sehr wichtig für das Erlernen neuer Muster und Verhaltensweisen. Wir bearbeiten Blockaden, negative Glaubenssätze und Ängste. Das ist so sehr wertvoll. Gleichzeitig ist eine therapeutische Begleitung nicht immer notwendig und du kannst selbst sehr viel für dich tun.
Von Herzen hoffe ich, dass dieser Beitrag dich unterstützt. Alles, was ich herausgebe, dient dem Ziel, dass möglichst viele Menschen (mit dem Wissen und den Techniken der Hypnose) in ihre Kraft und Selbstwirksamkeit finden.
Es wäre mir ein Fest, wenn die Tipps dir dienen.
Zu diesem Blog gibt es bei Spotify eine Podcast Folge. Hier bekommst du praktische Beispiele in Form einer lockeren Unterhaltung zwischen mir und meiner Tochter Polly. Vielleicht hast du die Folge schon gehört? Lass mich wissen, wie sie dir gefallen hat!
Das ist sehr bedeutsam für mich!
Style Your Life – mit Hypnose
Deine Pia




Kommentare